Die Glocke kommt zurück – Mitpilgern in der Christi Himmelfahrts-Woche

Die im 15. Jahrhundert für Wilsnack gegossene 3,6 Tonnen schwere Glocke hat eine BEWEGTE Geschichte erlebt. Nach dem Ende des Pilgerzeitalters in Wilsnack durch das Verbrennen der Hostien durch den ersten evangelischen Pfarrer Ellefeld im Jahre 1552 holte Kurfürst Joachim II. die Glocke nach Berlin und ließ sie im Berliner Dom am heutigen Alexanderplatz ins Geläut eingliedern. Während des Totengeläutes für Auguste Victoria, der Ehefrau von Kaiser Wilhelm II. sprang die Glocke und konnte trotz Reparaturversuchen nicht weiter genutzt werden. So fand sie ihren Weg in das Märkische Museum der Stadt, wo sie bis heute ausgestellt wird.
Für das Reformationsjubiläum wurde von Ihr ein Duplikat erstellt, das im Rahmen der Ausstellung „Reformation und Freiheit“ präsentiert wurde. Nach Ende der Ausstellung konnte der Förderverein der Wunderblutkirche Bad Wilsnack diese Abformung erwerben – ein imposantes Schaustück.
Dieses möchte der Verein in der diesjährigen Himmelfahrtswoche auf dem Pilgerweg nach „Hause BEWEGEN“ – klassisch mit Pferdewagen und Pilgerbegleitgruppe – Kinder, Erwachsene – jeder, der Interesse hat, ist eingeladen, diesen Treck ein Stück zu begleiten. Beginnen soll dieser Transport in Garz/Barsikow am Mittwoch, den 9. Mai 2018.

Genaue Informationen zum Ablauf folgen und werden rechtzeitig auf der Internetseite www.wegenachwilsnack.de veröffentlicht.

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